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Verdauungssystem – Störungen im Mikrobiom belastet die Leber

Verdauungssystem – Störungen im Mikrobiom belastet die Leber

Wie ein gestörtes Mikrobiom, eine geschwächte Darmbarriere und wandernde Mundkeime Entzündungen anfeuern, Infektionen begünstigen und das Fortschreiten chronischer Lebererkrankungen beschleunigen. Die Bioresonanz-Redaktion erklärt, welche Schlussfolgerungen wir daraus ziehen können.

Unser Körper lebt in enger Gemeinschaft mit Billionen von Mikroorganismen. Besonders dicht besiedelt sind Mund und Darm – zwei Lebensräume, die unter gesunden Bedingungen klar voneinander getrennt sind. Gerät dieses fein abgestimmte Ökosystem jedoch aus dem Gleichgewicht, kann das für die Leber dramatische Folgen haben.

Wenn Grenzen im Körper verschwimmen

Bei Menschen mit chronischen Lebererkrankungen verändert sich das Mikrobiom deutlich. Forschende der Technische Universität München und des King’s College London konnten zeigen, dass bei fortgeschrittener Lebererkrankung plötzlich Bakterien im Darm auftauchen, die eigentlich in den Mund gehören.

Normalerweise unterscheiden sich Mund- und Darmflora stark. Doch bei Betroffenen werden sich die mikrobiellen Gemeinschaften immer ähnlicher – teilweise sind identische Bakterienstämme in Speichel und Stuhl nachweisbar. Das deutet darauf hin, dass Mundbakterien in den Darm wandern und sich dort ansiedeln.

Einige dieser „fremden“ Keime tragen Gene für Proteine, die Kollagen abbauen. Kollagen ist ein zentraler Bestandteil der Darmbarriere – jener Schutzschicht, die verhindert, dass Bakterien und Giftstoffe in den Körper gelangen. Wird diese Barriere geschwächt, können Mikroorganismen oder ihre Bestandteile in die Blutbahn übertreten und bis zur Leber vordringen. Dort verstärken sie Entzündungen und treiben die Vernarbung des Gewebes weiter voran.

(Quelle: Verändertes Mikrobiom: Mundbakterien spielen eine Rolle bei chronischer Lebererkrankung, Technische Universität München, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Der Darm als Infektionsquelle bei Leberzirrhose

Wie folgenschwer diese Prozesse sein können, zeigt sich besonders bei der Leberzirrhose – einer der häufigsten Todesursachen in Europa. Durch die fortschreitende Vernarbung verliert die Leber ihre Funktionsfähigkeit. Gleichzeitig leidet das Immunsystem unter einer Zirrhose-assoziierten Immundysfunktion: Die Abwehr reagiert paradox geschwächt und überaktiv zugleich.

Auch hier bestätigt sich die Schlüsselrolle des Mikrobiom. Eine gestörte Darmflora und erhöhter Druck im Pfortadersystem begünstigen, dass Bakterien aus dem Darm durch die geschädigte Darmwand ins Blut gelangen. Diese sogenannten bakteriellen Translokationen gelten als häufigste Ursache schwerer Infektionen bei Zirrhose-Patienten – etwa von Bauchfellentzündungen oder Harnwegsinfekten.

Gerade Bauchfellentzündungen verlaufen oft dramatisch und sind mit einer hohen Sterblichkeit verbunden.

(Quelle: Infektionen in den Griff bekommen, damit die geschwächte Leber sich erholen kann, Medizinische Hochschule Hannover, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Ein Teufelskreis aus Entzündung und Vernarbung

Damit entsteht ein gefährlicher Kreislauf:

1. Verändertes Mikrobiom – Verlust nützlicher Darmbakterien, Zunahme potenziell schädlicher Keime, Einwanderung von Mundbakterien.

2. Geschwächte Darmbarriere – kollagenabbauende Enzyme und Entzündungen machen die Schutzschicht durchlässig.

3. Bakterielle Translokation – Keime und bakterielle Bestandteile gelangen ins Blut und in die Leber.

4. Verstärkte Entzündung und Fibrose – die ohnehin geschädigte Leber wird weiter belastet.

So beeinflusst das Mikrobiom nicht nur Begleiterscheinungen, sondern greift aktiv in das Krankheitsgeschehen ein.

Die zentrale Erkenntnis lautet daher: Chronische Lebererkrankungen sind nicht allein ein Problem des Organs selbst. Sie sind eng mit Störungen im mikrobiellen Gleichgewicht verbunden. Wer das Mikrobiom stabilisiert und die Darmbarriere schützt, greift womöglich an einer der entscheidenden Stellschrauben an – nicht nur gegen Infektionen, sondern gegen das Fortschreiten der Lebererkrankung insgesamt.

Wechselwirkungen spielen große Rolle

Aus Sicht der Ganzheitsmedizin bestätigen die neueren Erkenntnisse die Wechselwirkungen zwischen den Organsystemen bei entsprechenden Erkrankungen. Was zuerst war, kann aus der Sicht und nach den Erfahrungen der Bioresonanz-Experten offenbleiben, denn bei derartigen Erkrankungen unterstützen sie die daran beteiligten Regulationssysteme ganzheitlich und umfänglich. So nutzen Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt die vielfältigen Programme zur Unterstützung der Selbstregulationssysteme des gesamten Organismus und ergänzen diese mit bioenergetisch aufbereiteten Nahrungsergänzungen, wie beispielsweise mit Rayoflora (Link zu den Nahrungsergänzungsmitteln).

Nutzen Sie auch zur vertiefenden Information den kostenlosen eReport „Bioresonanz – eine Chance für die Gesundheit“. Mehr dazu hier:
 Bioresonanz – Eine Chance für die Zukunft

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.
Diese Seiten dienen zu Ihrer Information und Anregung. Sie ersetzen keinesfalls den Arzt oder Heilpraktiker im konkreten Krankheitsfalle.

Entschlüsselung des Mikrobiom - Darmbakterien beeinflussen Darmbarriere und Gesundheit

Entschlüsselung des Mikrobiom – Darmbakterien beeinflussen Darmbarriere und Gesundheit

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die Wechselwirkung zwischen Darmbakterien und Darmgesundheit

Neues aus der Forschung zum Mikrobiom: Das Forschungsteam des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz hat entdeckt, dass Darmbakterien die Darmbarriere schwächen können, indem sie den Hedgehog-Signalweg hemmen. Dieser Signalweg ist wichtig für die Bildung einer gesunden Darmbarriere, die vor schädlichen Substanzen schützt.

Das Mikrobiom im Darm spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulation der Darmgesundheit, obwohl die genauen Mechanismen noch nicht vollständig verstanden sind.

Die Forschenden nutzten eine Methode mit dem Namen Gnotobiotik, um die Interaktionen einzelner Bakterienarten im Darm zu untersuchen. Sie fanden heraus, dass bestimmte Bakterien die Aktivität des Hedgehog-Signalwegs beeinflussen und dadurch die Darmbarriere schwächen, indem sie das Protein Neuropilin-1 abbauen. Dies führt zu einer gestörten Zellentwicklung und einer verringerten Bildung von Kapillargefäßen in den Darmzotten, was die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt.

Diese Erkenntnisse sind entscheidend, um die Rolle des Mikrobioms bei Erkrankungen im Darm zu verstehen.

(Quelle: Darmbakterien können dem Darm schaden, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Empfehlungen der Bioresonanz-Experten

Für Bioresonanz-Experten gehört es schon lange zur Routine, das Darmmilieu zu regulieren und die Darmbarriere zu stärken. Die neuen Erkenntnisse bestätigen diese Erfahrungen und vertiefen das Verständnis, über welchen Weg die Wechselwirkungen im Darmmikrobiom ablaufen. Anwender der Bioresonanz nach Paul Schmidt nutzen dazu Frequenzen, um auf energetischer Ebene das Darmmilieu zu unterstützen. Eine Untersuchung im Labor hat gezeigt, was damit für die Darmbarriere möglich ist. Mehr dazu in diesem Beitrag: Darmbarriere – spannende Beobachtungen zur Bioresonanz nach Paul Schmidt.

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Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.
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Bioresonanz Redaktion informiert

Das Mikrobiom hält unser Immunsystem fit

Bioresonanz-Redaktion berichtet über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur herausragenden Bedeutung des Mikrobioms für unser Immunsystem.

Geht es um die Abwehrkräfte unseres Immunsystems, spielt der Darm eine zentrale Rolle. Für ganzheitliche Mediziner gehört die Grundregulation des Darmmilieus zur Routine. Jetzt hat die Charité darüber berichtet, wie das Mikrobiom die Fitness des Immunsystems reguliert.

Spannende Regulationsmechanismen

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das Mikrobiom das Immunsystem mit Hilfe bestimmter Signale in einem einsatzbereiten Zustand hält, um reaktionsschnell auf Krankheitserreger antworten zu können. Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes permanentes Typ-I-Interferon-Signal (IFN-I), einem speziellen Botenstoff, der für die antiviralen Abwehr bedeutungsvoll ist. Dieser versetzt die sogenannten konventionellen dendritischen Zellen (cDC), einem Teil des angeborenen Immunsystems, in einen Zustand der Alarmbereitschaft, um bei Bedarf eine Immunantwort auszulösen. Das Mikrobiom reguliert auf diese Weise offensichtlich die Fitness unseres Immunsystems (Charité – Universitätsmedizin Berlin, Informationsdienst Wissenschaft (idw)).

Lesetipp zum Thema

Wie bedeutungsvoll das Mikrobiom ist, spiegelt sich darin wider, dass dazu umfangreich geforscht wird. Einen kleinen Überblick dazu bietet ein Beitrag unserer Redaktion, der im Magazin „Die Naturheilkunde“ erschienen ist (hier direkt im PDF lesen).

Die Bioresonanz nach Paul Schmidt berücksichtigt die wichtige Darmgesundheit mit gleich mehreren Testprotokollen. Außerdem unterstützt sie das Darmmilieu mit dem bioenergetisch optimierten Nahrungsergänzungsmittel Rayoflora.

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 Bioresonanz – Eine Chance für die Zukunft

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

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