Phytotherapie bei Darmbeschwerden

Phytotherapie bei Darmbeschwerden

Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die beliebtesten Phytotherapeutika bei Darmbeschwerden und welche Möglichkeiten die Bioresonanz nach Paul Schmidt als Unterstützung bietet

Bei Darmbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, krampfartigen Schmerzen, Reizdarm oder Verstopfung werden in der Phytotherapie verschiedene Heilpflanzen eingesetzt, die entweder traditionell bewährt sind oder in Studien untersucht wurden.

Besonders häufig empfohlen wird Pfefferminze.

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Das ätherische Öl der Pfefferminze wirkt krampflösend auf die glatte Darmmuskulatur und kann Blähungen sowie Bauchschmerzen lindern.

Forscher führten eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit 190 Reizdarmsydrom Patienten (IBS) durch, die über acht Wochen enterisch umhülltes Pfefferminzöl (182 mg) oder Placebo erhielten. In sekundären Messgrößen (Schmerz, Unbehagen, IBS Schwere) zeigte das Pfefferminzöl signifikante Verbesserungen gegenüber Placebo, auch wenn der primäre Endpunkt nicht überall erreicht wurde. (PubMed)

Eine systematische Meta Analyse (10 RCTs, 1 030 Patienten) kommt zu dem Schluss, dass Pfefferminzöl besser wirkt als Placebo sowohl hinsichtlich globaler IBS Symptome als auch abdominaler Schmerzen (z. B. reduzierter Anteil an unverbesserten Patienten; NNT ≈ 4 bzw. 7). (PubMed)

Bei Verstopfung und unregelmäßigem Stuhlgang kommen häufig Flohsamenschalen (Psyllium) zum Einsatz.

Sie gehören zu den Quellstoffen: Im Darm binden sie Wasser, vergrößern das Stuhlvolumen und fördern so auf natürliche Weise die Darmbewegung. Wichtig ist dabei eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um eine gute Wirkung zu gewährleisten.

In einer randomisierten Placebo kontrollierten Studie mit 275 IBS Patienten erhielten Patienten 12 Wochen lang entweder 10 g Psyllium täglich, 10 g Weizenkleie oder Placebo (Reis Mehl). Die Patienten mit Psyllium zeigten zu Wochenzeitpunkten signifikant mehr symptomatische Verbesserungen als Placebo, während Kleie teils schlechter wirkte. (PubMed)

Bei Kindern mit IBS (n≈ 80) führte eine 4 wöchige Psyllium Gabe zu einem signifikant größeren Rückgang im IBS Symptom Severity Score im Vergleich zu Placebo (43.9 % vs. 9.7 % Remissionsrate). (PubMed)

 Der Durchblick in der Ganzheitsmedizin

In einer älteren Doppelblind Studie (mehr als 100 Kinder) reduzierte Psyllium im Vergleich zu Placebo die Anzahl der Bauchschmerz Episoden. (PMC)

Gegen Blähungen und Gasbildung werden traditionell Fenchel, Kümmel und Anis verwendet.

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Auch Kamille wird bei entzündlich-reizbedingten Beschwerden geschätzt, da sie entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften besitzt. Ergänzend kann Ingwer die Verdauung anregen und bei Völlegefühl oder Übelkeit unterstützend wirken.

Insgesamt hängt die Wahl des geeigneten Phytotherapeutikums stark von der Art der Beschwerden ab – ob eher Krämpfe, Blähungen, Verstopfung oder eine funktionelle Störung im Vordergrund stehen. Trotz guter Verträglichkeit sollten pflanzliche Arzneimittel nicht unkritisch angewendet werden, insbesondere bei länger anhaltenden Beschwerden, Blut im Stuhl, starkem Gewichtsverlust oder bestehenden Grunderkrankungen. In solchen Fällen ist eine ärztliche Abklärung wichtig.

Schlussfolgerung:

Phytotherapie kann ein wertvoller Bestandteil einer ganzheitlichen Unterstützung des Darms sein.

Manche Bioresonanz-Therapeuten testen aus, welches das für die individuelle Situation des Patienten energetisch passende Mittel ist.

Für die Auswahl passender pflanzlicher Unterstützungen bietet die Bioresonanz nach Paul Schmidt das Modul Phytotherapie mit 98 Programmen zu pflanzenbezogenen Frequenzspektren. Mehr dazu hier klicken.

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Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.
Diese Seiten dienen zu Ihrer Information und Anregung. Sie ersetzen keinesfalls den Arzt oder Heilpraktiker im konkreten Krankheitsfalle.

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