Kombinationstherapien der Naturmedizin
Seit Jahrhunderten greift die Medizin auf Colchicin zurück – ein Wirkstoff aus der Herbstzeitlosen, der zur Behandlung von Gicht eingesetzt wird. Die Entzündung spielt bei Gicht eine zentrale Rolle, und genau dieser Mechanismus hat Forscher neugierig gemacht: Könnte Colchicin auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen, bei denen Entzündungen eine ebenso große Rolle spielen?
Ein umfangreicher Cochrane-Review liefert nun eine deutliche Antwort.
Zwölf hochwertige Studien mit fast 23.000 Menschen, die bereits einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder eine koronare Herzkrankheit hatten, wurden ausgewertet. Alle nahmen über mindestens ein halbes Jahr eine niedrige Dosis von Colchicin ein – meist 0,5 mg täglich.
Das Ergebnis ist bemerkenswert:
Über mehrere Jahre hinweg erlitten deutlich weniger Patienten einen erneuten Herzinfarkt oder Schlaganfall. Pro 1.000 behandelten Menschen kam es zu neun Herzinfarkten und acht Schlaganfällen weniger als in der Vergleichsgruppe.
Wichtig ist jedoch die Einordnung:
Die Gesamtsterblichkeit verändert sich durch Colchicin wahrscheinlich nicht. Auch Eingriffe an den Herzkranzgefäßen mussten nicht seltener vorgenommen werden. Zudem traten bei einigen Betroffenen Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Durchfall auf – meist leichte Beschwerden, die schnell abklangen.
Wer Colchicin aus der Gichttherapie kennt, weiß: Die Substanz ist wirksam, aber nicht ungefährlich. Schon eine geringe Überdosierung kann die Blutbildung im Knochenmark stören, und gerade bei Menschen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion ist Vorsicht geboten. Außerdem können Wechselwirkungen auftreten, etwa mit Statinen – Medikamenten, die viele Herzpatienten zwingend benötigen. Wird beides kombiniert, kann die Muskulatur geschädigt werden.
Trotz dieser Risiken zeigt der Review, welch überraschendes Potenzial ein altbewährtes Gichtmittel für Herz und Gefäße haben kann.
(Cochrane Review: Colchicin reduziert Schlaganfälle und Herzinfarkte bei Herz-Kreislauf-Patient*innen, Cochrane Deutschland, Informationsdienst Wissenschaft (idw))
In der Naturheilkunde kommt die ungefährliche homöopathisierte Form als Colchicum bei Gicht zum Einsatz. In der dortigen Arzneimittellehre wird neben dem Zusammenhang zu Gicht und Rheumatismus auch die Bedeutung für das Herz u.a. diskutiert.
In der Bioresonanz-Praxis werden homöopathische Mittel gerne kombiniert mit den Frequenzen, die sich aus den Testergebnissen herleiten und Zusammenhänge zu den vorgenannten Aspekten verdeutlichen.
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Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.
Diese Seiten dienen zu Ihrer Information und Anregung. Sie ersetzen keinesfalls den Arzt oder Heilpraktiker im konkreten Krankheitsfalle.
Bildnachweis: KI-generierte Illustration, erstellt mit ChatGPT – Nutzung durch Michael Petersen, Redaktion bioresonanz-zukunft.de