Basenpulver – Citrate oder Carbonate

Ein kritischer Blick zur kontroversen Diskussion über die Bestandteile von Basenpulver.

bioresonanz fragen und antwortenZu der Frage, ob im Basenpulver Citrate oder Carbonate zu bevorzugen sind, gibt es eine sehr engagiert-kontroverse Diskussion. Betrachtet man die Veröffentlichungen im Internet, werden tendenziell Citrate empfohlen. Auf den ersten Eindruck scheinen die Carbonate nicht besonders gut anzukommen. Aber …

… eine kritische Haltung sei erlaubt

Nun muss man wissen, dass es viele citrathaltige Basenpulver gibt, sodass die tendenzielle Meinung zuerst einmal erklärbar erscheint. Andererseits gibt es schon sehr lange carbonathaltige Basenpulver, die sich ebenso großer Beliebtheit erfreuen und sich ebenfalls bewährt haben. Manche können sogar eine sehr lange Tradition vorweisen. Genau das hat unsere Redaktion hellhörig gemacht, der Sache einmal auf den Grund zu gehen und kritisch zu hinterfragen.

Dabei haben wir erfahren:

Citrate passieren den Magen und entfalten ihre Wirkung erst im Dünndarm. Das sei, so ihre Befürworter, der maßgebliche Vorteil, weil dadurch die Magensäure unberührt bleibe.

Allerdings muss man sich doch dann die kritische Frage stellen, ob Betroffenen damit wirklich geholfen ist. Bei vielen von Übersäuerung betroffenen Menschen beginnt der Leidensweg schon mit Übersäuerung und Sodbrennen im Magen.

Genau hier setzen auch die Andersdenkenden an. Ihre Meinung: die Wirkung der Citrate würde zu spät einsetzen. Es müsse zunächst eine Dissoziation in Kalium-Ionen und Citrat-Anionen erfolgen. Außerdem würden zusätzliche „Materialien“ für den Zitronensäurezyklus anfallen.

Demgegenüber sei beispielsweise Natriumhydrogencarbonat ein „schneller Puffer“ mit hoher Pufferwirkung, das bereits im Magen wirkt. Was eine schnelle Pufferung bei besonders akuten Übersäuerungszuständen bedeutet.

Expertenmeinungen zu Citrate oder Carbonate im Basenpulver

In dieselbe Richtung geht auch der Arzt Dr. med Michael Worlitschek in seinem Buch „Praxis Säure-Basen-Haushalt, Grundlagen und Therapie“ am Beispiel des Natriumhydrogencarbonats. Dort heißt es zum Natriumbicarbonat (Anmerkung der Redaktion: Ältere Bezeichnung für Natriumhydrogencarbonat, siehe Wikipedia), Originalzitat: „Bei der Einnahme … kommt es zur Neutralisierung der im Magen vorhandenen Salzsäure, der ph-Wert wird kurzfristig auf ca. 3–4 angehoben. Aus den Belegzellen des Magens wird nachfolgend Salzsäure und Natriumbicarbonat nachgeliefert und auf diese Weise die körpereigene Bildung von Natriumbicarbonat angeregt. …“ (Quelle: Buch „Praxis Säure-Basen-Haushalt, Grundlagen und Therapie, Dr. med Michael Worlitschek, Verlag Karl F. Haug, 2015, Seite 105)“.

Der Autor zitiert dort auch weitere Kollegen aus früherer Zeit, die ebenso das Natriumbicarbonat schätzten, weil sie daraus die Vorteile einer schnelleren Pufferung bei akuten Übersäuerungszuständen nutzen wollten. Bemerkenswert ist auch deren Auffassung, dass bei Pufferung mit Natriumbicarbonat der Säure-Basen-Haushalt seine Basen durch das in den Belegzellen gebildete körpereigene Bicarbonat erhalte und nicht erst durch das künstlich zugeführte. (Quelle: aaO, Seite 104).

Der Autor äußert sich auch zu Reaktionen auf das Basenpulver mit den Carbonaten, wie es oft von den Kritikern ins Feld gebracht wird. Seine Meinung dazu: als physiologische Substanz würde Bicarbonat generell von jedem Patienten vertragen. Zu Reaktionen könne es kommen, wenn die Magenbarriere zu stark und zu plötzlich beseitigt werde. Es sei also eine Frage der Verdünnung. Das manchmal beobachtete Luftaufstoßen zeige die erfolgreiche Säureabpufferung im Magen. (Quelle: aaO, Seite 103f.).

Interessant ist noch eine andere Beobachtung:

Bei der Paul-Schmidt-Akademie hat man mit der Bioresonanz ausgetestet, welche Stoffe sich für den Menschen energetisch als besonders vorteilhaft gezeigt haben. Untersucht wurde also nicht auf der nur grobstofflichen Ebene, sondern auf der Ebene der feinstofflichen Beschaffenheit und Wirkung auf den Organismus. Und dort kam man gerade zu den Carbonaten zu einem positiven Ergebnis. Was letztlich die Firma Rayonex Biomedical GmbH dazu bewogen hat, Carbonate in ihr Nährstoffkonzept einzubeziehen.

Checkliste, worauf man beim Basenpulver achten sollte, hier ansehen:
 Checkliste Basenpulver kaufen
Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Diese Seiten dienen zu Ihrer Information und Anregung. Sie ersetzen keinesfalls den Arzt oder Heilpraktiker im konkreten Krankheitsfalle.

 

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